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Feedback - Haben Sie Lust auf ein Sandwich? | NLP im Business

Dieses Sandwich hat zwar nichts mit Essen zu tun, ist aber nicht weniger nahrhaft. Serviert wird es, nach Coaching Sitzungen, Vorträgen und nach vielen anderen Gesprächsformen. Bei diesem Sandwich handelt es sich um eine spezielle Form des Feedbacks.

Dabei stehen die Brotscheiben für den Beginn und den Abschluss des Feedbacks, die Füllung für den mittleren Teil. Belegt wird das Sandwich wie folgt: Man beginnt mit der unteren Brotscheibe und legt somit eine positive Grundlage für das Feedbackgespräch, indem man dem Feedbacknehmer sagt, was einem gut gefallen hat.

Anschließend kommt die Füllung, das wichtigste des Sandwichs. Der Feedbackgeber belegt das Sandwich mit allen Eindrücken die er dem Feedbacknehmer mitteilen möchte. Das Sandwich wird dann wieder mit einer Brotscheibe, einem positiven letzten Statement, abgeschlossen.

Feedback Regeln

Darüber hinaus sollten, wenn Sie Feedback geben und empfangen, auf einige weitere wichtigere Regeln beachten. Unter der Beachtung der folgenden Feedback-Regeln gelingt ihnen sowohl das Geben, als auch das Empfangen eines guten Feedbacks:

Feedback Geben

  • Zuerst bitten Sie den Feedbacknehmer um Erlaubnis ihm Feedback geben zu dürfen
  • Formulieren Sie, was Sie sagen möchten anhand von Ich-Botschaften „Ich habe beobachtet, …“
  • Bennen Sie die Beobachtungen sinnesspezifisch konkret (siehe VAKOG) und beschreiben Sie das Verhalten der Person, der Sie Feedback geben möchten genau.
  • Teilen Sie ihrem Gegenüber mit, welche Reaktionen und Empfindungen das Verhalten ausgelöst hat
  • Formulieren Sie ihre eigenen Ziele und Wünsche
  • Verzichten Sie auf Wertungen und Verurteilungen
  • Geben Sie nur direkte Feedbacks (persönlich, unter vier Augen, Themenbezogen)
  • Das Feedback sollte zeitnah gegeben werden
  • Packen Sie ihre Anmerkungen in ein Sandwich. (Positiv-Negativ-Positiv)
  • Hören Sie sich das Feedback, das man Ihnen gibt vollständig an, sie sollten den Feedbackgeber nicht unterbrechen
  • Rechtfertigen oder Begründen Sie Ihr Verhalten nicht
  • Fragen Sie nur nach wenn Sie etwas nicht verstanden haben
  • Bedanken Sie sich für das Feedback
  • Legen Sie eine Denkpause ein und lassen Sie das Feedback sacken

Feedback Nehmen

  • Hören Sie sich das Feedback, das man Ihnen gibt vollständig an, sie sollten den Feedbackgeber nicht unterbrechen
  • Rechtfertigen oder Begründen Sie Ihr Verhalten nicht
  • Fragen Sie nur nach wenn Sie etwas nicht verstanden haben
  • Bedanken Sie sich für das Feedback
  • Legen Sie eine Denkpause ein und lassen Sie das Feedback sacken
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5 Responses to Feedback – Haben Sie Lust auf ein Sandwich?

  1. Renate Klerx sagt:

    Ich finde die Idee gelungen, Deine Feedback-Regeln mit einem Sandwich zu vergleichen, doch es hat schon seine Richtigkeit. Richtig zubereitet mundet es, auch wenn man den Belag nicht unbedingt gerne mag. L.G. Renate

  2. es wird und kann bestimmt möglich sein, in einer gruppe oder auch einzeln mit klaren worten, ohne jemand zu beleidigen, ein positiv. bzw. auch negativ. feedback zu geben.ich würde mit dem negativen feedback beginnen, es dann aus meiner sicht begründen, aber auch anschließend das positive feedback folgen lassen. ich für meine person glaube, man sollte nicht
    so viel “unnötig störendes” in seine und anderer leute kommunikation legen.

  3. Hallo Rolf,
    ich finde es toll das du dir die Mühe gemacht hast und hier im Details Anregungen für Feedbacks gibst. Natürlich gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Was hälst du von dem Vorgehen, das man negatives Feedback oder Fehler nur dann nennen soltle wenn man auch in der Lage ist Lösungen aufzuzeigen??

  4. rm sagt:

    Hallo Christoph, ich gebe Dir recht. Es gibt viele andere Möglichkeiten, die auch zum Teil besser sind, um Feedback zugeben. Trotzdem halte ich das Feedback Sandwich immer noch für eine gute Wahl. Vor allem dann, wenn die Kommunikationspartner darin ungeübt sind, sich ein konfliktfreies Feedback zu geben.

    In meinen Kursen kommt es mir vor allem auf die innere Haltung desjenigen an, der Feedback gibt. Und um dies zu üben, dafür ist das Feedback Sandwich sehr gut geeignet. Die Grundvoraussetzungen für ein konstruktives Feedback ist, das sich die Kommunikationspartner im Rapport zueinander befinden und dass das Feedback authentisch und kongruent vorgetragen wird. Die positive Eröffnung trägt dazu bei, sich dem Partner wertschätzend gegenüber zu verhalten, dann sein Anliegen vorzutragen und zum Schluss wieder wertschätzend zu schließen.

    Möchte ich bei meinem Kommunikationspartner etwas verändern, dann brauche ich (als Coach zumindest) die Erlaubnis des anderen. Notwendige Verhaltensänderungen würde ich als Coach auch nicht mit dem Sandwich Format vermitteln. Da gibt es andere Wege.

  5. Christoph sagt:

    Schöne und sehr ausführliche Feedbackregeln. Ich schließe mich den Aussagen an, mit einem Alternativvorschlag:
    Das
    “Packen Sie ihre Anmerkungen in ein Sandwich (Positiv-Negativ-Positiv).”
    ist m.E. nicht so erfolgsversprechend, da diese Form bereits so ausgelutscht ist. D.h. es wird eben das Ziel nicht mehr voll erreicht, positives und negatives Ausgewogen zu präsentieren. Die allgemeine Wahrnehmung ist eher: Positive Elemente dienen nur als Packmasse der negativen Aussage im Zentrum.
    Besser und hilfreicher finde ich es daher die Aussagen aufzusplitten und Positives für sich und negatives auch für sich stehen zu lassen – quasi 2 inhaltliche Feedbacks. Geht es beim negativen Feedback um eine Verhaltensänderung, kommt hinzu, dass wir mit Anwendung des LAB-Profils in der Formulierung sowohl ausdrücken können, was der Adressat durch ein alternatives Verhalten besser erreichen kann, als auch was er/sie durch ein alternatives Verhalten an negativen Aspekten zukünftig vermeiden kann. Mit der Nutzung dieser Variante aus dem LAB-Profile kann ich also sicherstellen, stets beide Motivationsrichtungen (hin zu/ weg von) anzusprechen, wenn ich nicht sicher bin, welche der Feedbacknehmer bevorzugt. Mehr Infos zum LAB-Profile auch hier: http://blog.metahr.de/tag/lab-profile/

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